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Warum manche Einkochgläser Einwecktropfen erforderlich machenBeim Einwecken sind mehrere Dinge zu beachten. Das ist einerseits die Hygiene, die nicht nur für die Hände desjenigen gewährleistet werden sollte, der die Verarbeitung des Weckgutes und das Einfüllen in Einkochgläser übernimmt. Perfekt saubere Hände sollte jeder haben, der mit den Gläsern, den Deckeln, dem Weckgut oder den beizufügenden Gewürzen in Berührung kommt. Auch das Weckgut und die Gläser und Deckel selbst sollten gut gereinigt werden, denn nur so steigen die Chancen, für die konservierten Lebensmittel auch über größere Zeiträume eine gute Qualität erhalten zu können. Verwendet man Einweckgläser, bei denen die zu verarbeitenden Lebensmittel im Glas erhitzt werden, benötigt man keine Einwecktropfen. Durch das Erhitzen werden nicht nur Bakterien und Sporen im Weckgut selbst, sondern auch die in der im Glas enthaltenen Luft abgetötet. Der eigentliche Verschluss entsteht durch den Unterdruck, der in der Phase des Abkühlens aufgebaut wird. Verwendet man dagegen Einkochgläser mit Schraubverschluss oder neuerdings auch mit Federbügelverschluss, dann wird beim Verschließen Luft mit eingeschlossen, die Zimmertemperatur hat und bei der auf Grund der fehlenden Erhitzung lebende Pilzsporen oder Bakterien enthalten sein können. Dann kommt man im Interesse der Risikominimierung um die Verwendung von Einwecktropfen nicht herum. Dabei handelt es sich um eine brennbare Flüssigkeit. Man gibt ein paar Tropfen auf den Deckel, zündet sie an und schraubt den Deckel sofort zu. Durch die Verbrennung wird der im Glas enthaltenen Luft der Sauerstoff entzogen und das Risiko einer Schimmelbildung sinkt. Auch dehnt sich die zwischen Einweckgut und Deckel befindliche Luft dadurch aus. Zieht man den Deckel sofort wieder nach, entsteht beim Abkühlen ebenfalls ein Unterdruck, der für einen luftdichten Verschluss sorgt.
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